Geschichten von Kindern für Kinder

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Die verrückte Stadt

 Nacherzählung der gleichnamigen Geschichte aus "29 Pfund Schlafsahne" von Stefan Reisner)

Es war einmal eine Stadt, in der ging alles drunter und drüber. Und das kam so: als der Architekt die Baupläne zeichnete stand bei ihm das Fenster auf leider war zur gleichen Zeit ein heftiger Sturm. Die Pläne flogen durcheinander. Er hatte keine Lust mehr die Pläne zu ordnen.  Auf einmal kamen die Bauherren herein, um die Pläne abzuholen. Der Architekt sprach: „ Mir sind die Pläne durcheinander geflogen.“ Wütend antworteten die Bauherren: „ Das macht nichts. Wir wollen nur unser Geld.“ Also nahmen sie die Baupläne mit. Sie gaben die Pläne den Maurern und den anderen Arbeitern. So wurde die Stadt ganz komisch. Denn die Keller waren oben und die Häuser wurden auf den Dächern gebaut, die Türen führten zum Fenster hinaus und die und die Fenster waren der Eingang.

Im Kinderzimmer stand eine Badewanne was einige Kinder sehr schön fanden, weil sie gerne planschten. Die wasserscheuen fanden das gar nicht toll. Außerdem stand in der Küche das Klo auf dem Herd. Die Schule war ohne Fenster und der Schulhof war unter der Erde, wie ein Keller. Die Straßen waren im Zickzack gebaut und führten meistens ins Nichts. Auf der Straße wuchsen Bäume und die U-Bahn die eigentlich unter der Erde fahren sollte hing über der Erde an einem Seil. Es war ein einziges Durcheinander. Keiner wollte in die Stadt einziehen. Das ärgerte die Bauherren, weil sie dabei ja nichts verdienten. Sie sprachen: „ Papperlapap,  die Stadt ist vom feinsten!“ Also zogen die Leute ein und sie ärgerten sich nur. Denn die Kinder fanden die Schule nicht, im Kindergarten parkte ein Müllauto, die Dusche war im Flur, die Obstbäume standen im Schlafzimmer, auf dem Wasserhahn auf dem KALT stand kam heißes Wasser und auf dem Wasserhahn auf dem HEIß stand kam kaltes Wasser und aus dem Telefon rieselte der Sand. Irgendwann wurde es den Leuten zu viel. Sie gingen zu den Bauherren und Beschlossen keine Miete mehr zu zahlen. Das ärgerte die Bauherrn und sie sprachen: „ Wenn ihr keine Miete bezahlt kommt ihr ins Gefängnis!“ Die Leute riefen: „ Ist uns recht!“ Denn aus Versehen war das Gefängnis als Schwimmbad gebaut worden.

Also gingen sie vors Gericht. Im Gerichtssaal saßen die Richter an langen Tischen und schnitten Kottlets in Scheiben. Denn aus versehen war der Gerichtssaal als Schlachthaus gebaut worden. „ Wir wollen klagen!“, riefen die Bauherren. Die Richter sprachen: „Kommt her! Wir schneiden euch in Scheiben!“  Da haben die Bauherren Angst bekommen und sie stiegen auf ein Schiff. Dieses Schiff war aber so billig gebaut worden, dass es kurz vor Labrador unter ging. In der Stadt kamen die Kinder zusammen und sagten: „Wir müssen hier wohl mal ein bisschen aufräumen.“ Kalle meinte : „ Ich räume aber nicht gerne auf.“ Britta rief: „Immer müssen wir Kinder aufräumen!“ Aber sie schafften trotzdem Ordnung. Vielleicht räumen sie heute noch auf.   

Nacherzählung von Tamara und Verena (aus "29 Pfund Schlafsahne" von Stefan Reisner)  


 

 

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