Geschichten von Kindern für Kinder

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James Blond gegen Mr. Y
von Christian Renner

 Es war einmal vor kurzer Zeit, da gab es einen Agenten. Sein Name war Blond, James Blond. An einem windigen Herbsttag kam in den Nachrichten, dass überall im Land Wirbelstürme toben. Plötzlich klingelte das Telefon in James Blonds Büro. James Blond meldete sich:„ Hallo, hier Agentenagentur James Blond 0070.“ „Hallo, hier ist Arnold Schwarzenbäcker, Chef vom Deutschen Geheimdienst. Ich befürchte der Bösewicht Mr. Y steckt hinter den Wirbelstürmen.“ „Ich kümmere mich darum. Aber ich brauche eine gute Ausrüstung“, sagte James Blond. „Da habe ich genau das Richtige für Sie: Eine als Schirm getarnte Geheimwaffe! Fallschirm und Elektroschocker in einem!“, sagte Arnold Schwarzenbäcker. „OK, schicken Sie die Waffe mit der Post. Ich muss auflegen, sonst wird es noch zu teuer. Auf Wiedersehen.“, sagte James Blond. „Danke, auf Wiedersehen.“, sagte auch Arnold Schwarzenbäcker und legte auf.

Nachdem die Geheimwaffe eingetroffen war, packte James Blond seinen Koffer für die Reise. Weil er mit dem Hubschrauber flog, nahm er auch sein Mittel gegen Luftkrankheit mit. Er fuhr mit seinem Auto an den Flughafen, denn dort wartete der Hubschrauber. Kurz darauf flog er los. „Mist!“, sagte James Blond, „Ich hab vergessen, wo Mr.Y’s Versteck ist!“„Das weiß ich, Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.“, sagte der Pilot. Nach einem langen Flug wollte der Pilot gerade den Landeanflug beginnen, als sein Hubschrauber plötzlich unter Beschuss geriet. „Wir sind getroffen!“, schrie der Pilot. „Wir haben aber nur einen Fallschirm!“ „Kein Problem“, erwiderte James Blond ganz cool. „Ich bin auf alle Notfälle vorbereitet“, sagte er, schnappte sich seinen eigenen Schirm und sprang aus dem Hubschrauber.

Kurz darauf landeten sie in einer Schneewüste. „Wo sind wir hier denn?“, wunderte sich James Blond. „Wir sind mitten in Alaska“, antwortete der Pilot, „Wir müssen ganz in der Nähe des Verstecks von Mr. Y sein, sonst wären wir nicht beschossen worden.“ „Von hier aus muss ich alleine weiter machen“, sagte James Blond und verschwand hinter dem nächsten Schneehügel. Von dort aus konnte er ein sehr großes Gebäude erkennen, das aussah wie eine Fabrikhalle. Vorsichtig schlich er zum Eingangstor, das aber verschlossen war. Durch ein Fenster schaute er in die Halle hinein und erkannte schnell, was er dort sah: die Windmaschine von Mr. Y! Es war ein gepanzertes Fahrzeug, das wie ein riesiger Traktor aussah, mit einer merkwürdigen Maschine auf dem Anhänger. „Ich kann mir denken, wie sie funktioniert: Der Propeller auf dem Anhänger erzeugt einen starken Luftwirbel, der in der ganzen Umgebung alle Gegenstände ansaugt und durch die Luft wirbelt, selbst Häuser und Autos“, überlegte James Blond.

Während er noch darüber nachdachte, wie er diese Teufelsmaschine lahmlegen konnte, hörte er hinter sich Schritte im Schnee. „Schnell verstecken!“, dachte er. Er sah eine Gestalt, die das Tor aufschloss und in die Halle ging. Unbemerkt folgte James Blond ihr. Der Unbekannte stieg in die Windmaschine, startete den Motor und fuhr langsam aus der Halle. „Oh nein! Sie wollen wieder Wirbelstürme erzeugen! Das muss ich verhindern!“, dachte James Blond, rannte schnell hinter dem Fahrzeug her, sprang auf und stieß den Fahrer vom Steuer weg. „Aha, Mr. Y  höchstpersönlich!“, rief er. „Gut erkannt, Mr. Oberschlau!“, erwiderte der Bösewicht. Und schon waren beide in einen heftigen Kampf verwickelt. „Meine Geheimwaffe!“, schoss es James Blond durch den Kopf, „Sie hat doch auch einen Elektroschocker!“

Er holte die Waffe schnell aus der Tasche und setzte Mr. Y außer Gefecht. Dann drückte er bei der Windmaschine auf den Knopf mit der Aufschrift „Selbstzerstörung“. Eine Computerstimme zählte langsam „Zehn, neun, acht,…“. Schnell zerrte James Blond Mr. Y aus der Halle. Da ertönte auch schon eine ohrenbetäubende Explosion und die Maschine von Mr. Y zersprang in Millionen kleiner Teile. Als Mr. Y wieder zu sich kam, hatte James Blond ihn schon gefesselt. „Der Helikopter ist schon unterwegs. Auf dich warten jetzt einige Jahre Gefängnis!“

von Christian Renner

 Copyright © 2005 by Christian Renner, Petersberg-Steinau  (10 Jahre alt, damals 4. Schuljahr Wendelinusschule Steinau)

 
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